Nordkap & Lofoteninseln 2018

Moni und Hannes haben das fahrende Hotel von Beate und Werner Reisen, um 2:00 Uhr morgens gestartet. Das erste Mal mit Hausabholung. Es hat wunderbar funktioniert. Bei der Grenze in Lochau waren wir fast komplett. Die A7 bringt uns um 17:00 Uhr nach Kiel. Knappe 1.000 Kilometer liegen hinter uns. Mit der MS GERMANICA sind wir gegen 18:45 Uhr vom Kieler Hafen ausgelaufen. Was folgte? Sich zurechtfinden/Abendessen/schlafen/tolles Frühstück. Was heißt fahrendes Hotel? In der „Juche“ sind die Aufenthaltsräume und Schlafzimmer. Im Erdgeschoss ist das Kaffeehaus, Restaurant und Monis Bar.

1.Tag (Di), 17.07.2018Vorarlberg-Kiel

Moni und Hannes haben das fahrende Hotel von Beate und Werner Reisen, um 2:00 Uhr morgens gestartet. Das erste Mal mit Hausabholung. Es hat wunderbar funktioniert. Bei der Grenze in Lochau waren wir fast komplett. Die A7 bringt uns um 17:00 Uhr nach Kiel. Knappe 1.000 Kilometer liegen hinter uns. Mit der MS GERMANICA sind wir gegen 18:45 Uhr vom Kieler Hafen ausgelaufen. Was folgte? Sich zurechtfinden/Abendessen/schlafen/tolles Frühstück.
Was heißt fahrendes Hotel?
In der „Juche“ sind die Aufenthaltsräume und Schlafzimmer. Im Erdgeschoss ist das Kaffeehaus, Restaurant und Monis Bar.

2.Tag (Mi), 18.07.2018Göteborg – Oslo

Durch die Schären vor Göteborg fahren wir in das Mündungsdelta des Götaälv. Um 9:15 Uhr schiffen wir in Göteborg aus. Über die Hängebrücke war uns nochmals der Blick in den Hafen und die Stadt gewährt. Vorbei an Scheren (kleine Inselchen) und lauter neuen Eindrücken, ging es ins erste Fischerdorf Grebbestad und dem Vernehmen nach soll es hier Felszeichnungen geben. SVINSE SUND, die Brücke über die GLOMMA (längster Fluss in Norwegen 601 km), ist auch zugleich der Grenzfluss zwischen Schweden und Norwegen. Verzollen war angesagt. OSLO die Hauptstadt von Norwegen war eine Punktlandung zur Stadtführung. Erklärt wurde uns die weiße Oper im Oslofjord, die Festung, der Königspalst und dann spazierten wir durch den VIGELANDPARK, wo all die Bronze- und Granitfiguren „nackapatzig“ sein dürfen und von der Geburt bis zum Tod alle Lebenslagen darstellen. Hier konnte Jede bzw. Jeder genau seine Figur finden. Unser Nachtlager schlugen wir genau neben der HOLLMENKOLLEN Sprungschanze auf. Eine gewaltige Konstruktion. Ab dem heutigen Tag ist unsere Reisegruppe vollzählig, zwei Gäste sind mit dem Flug nach Oslo gekommen und hier hinzugestoßen.

3.Tag (Do), 19.07.2018Oslo - Trondheim

Bei der Abfahrt gönnt uns Hannes nochmals einen Blick ins Schanzengelände. Die E6 in den endlos langen GUDBRANSDAL (Tal der Täler 600km lang) bringt uns vorbei an Eidsvoll, 1814 wurde hier das Grundgesetz für Norwegen geschrieben. Der MÖSJASEE, größter Binnensee Norwegens mit einer Länge von 100 km und dann die Olympiastadt Lillehammer (1994), mit der gewaltigen Sprungschanze, und Besichtigung von Maihaugen, sowie die interessante Stabkirche in Ringbein und der für uns befremdende Friedhof dazu waren die nächsten Höhepunkte. In Trondheim schlugen wir unser „Nachtlager“ auf. Spaziergang entlang der Speicherstadt ( wunderschöne alte Holzhäuser) die rote Brücke über den Nidelvfluss zur Kathedrale und dann noch Monis Bar. Komisch – und es wird einfach nicht mehr finster.

4.Tag (Fr), 20.07.2018Trondheim - Mo i Rana

Führung durch den Dom zum Hl. Olaf, wo die norwegischen Könige gekrönt, aber auch beigesetzt wurden und werden. Kilometer 0 für den Pilgerweg St. Olav zum Nidarosdom von Trondheim. Begleitet wurden wir immer von gutem Wetter und wir konnten oft an wunderschönen Plätzen unsere Mittagspausen machen. Und endlich kam die erste Lachstreppe entlang des Wasserfalles. „ Die Lachse sind nur so gehüpft, so schnell konnte man gar nicht schauen.“ MOSJÖEN ist bekannt für die denkmalgeschützen Fischer- und Handelshäuser auf Stelzen im sogenannten SJOGATA. Einen vielversprechenden Namen hatte unser Hotel „Meyergarden“ in Mo i Rana.

5.Tag (Sa), 21.07.2018Mo i Rana - Svolvær

Nach 2 ½ Stunden waren wir am Polarkreis oder Polarzirkel auf 66 Grad und 33 Min. Wie hat sich die Vegetation schön verändert. Mischwald, Fjellvegetation, Nadelwald und das Gestrüpp der Tundra. „Stoamannei bauen“ war angesagt und man legt dabei einen Wunsch ab. Es wurde bei Schnapsei, Bilderband, Footooos gefeiert. Dann endlich ein richtiger Fjord. Der Nordfjord mit wunderbarem. Tiefenblick. Wo Monis Küche gleich noch viel besser schmeckt. Sie ist unsere Köchin, Kellnerin, Putzfee und sie kutschiert auch den Bus. Hannes weiß die schönsten Plätze, na ja nach 28 Fahrten, zur großen Freude für uns. Eine kleine Lachstreppe und irrsinnig „große“ Felszeichnungen wurden an diesem Tag auch noch gefunden. Bei starkem Gewitterregen ging es auf die Fähre in Bognes und wir kamen nach LODINGEN auf den LOFOTEN . Weiter ging die Fahrt zu unserem Ziel SVOLVAER.

6.Tag (So), 22.07.2018Svolvær - Harstad

Rundfahrt auf den Lofoten, 23.000 Einwohner, 162 Kilometer lang, 80 benannte Inseln, 1 266 Meter der höchste Berg. Staunen, schauen, genießen, Atlantik Sandstrand, Fischköpfe, Stockfische, farbenprächtige Fischerhütten, Spiegelbilder zum Verrücktwerden, hochgezogene Brücke. Einfach ein Wunder der Natur. Dann das erste Mal „blub, blub, blub“ im Unterwassertunnel und wir kommen in Harstad an. Wie geht es mit der Mitternachtssonne? Es bleibt einfach taghell.

7.Tag (Mo), 23.07.2018Harstad - Tromsø

6:00 Uhr Koffer verladen! Urlaub auf den Hurtig Routen? Das Schiff König Harald ist sehr schön ausgestattet. Filme werden vorgeführt und die Polarkreistaufe darf auch nicht fehlen. Auf nach Tromsö, der Studentenstadt. Bram unser Stadtführer erklärt uns die Eismeerkathedrale, katholische Kirche, den botanischen Garten, die Mitternachtssonne und die Polarlichter. Ein riesiges Scandic Hotel mit zehn Stockwerken erwartet uns. Wir wurden immer und überall gut bewirtet.

8.Tag (Di), 24.07.2018Tromsø – Hammerfest

Inselhüpfen ist angesagt. Zweimal auf die Fähre. Entlang des Lyngenfjord konnten wir die mächtigen Gletscher des Lyngengebirges sehen, die fast in die Fjorde abfließen und genauso interessant, die riesig langen Steinrinnen. Die Gewalt der Natur ist auf Schritt und Tritt zu erkennen. Die Grenze Finnmark überschreiten wir, die Stadt Altar wird erreicht. Welch ein Aufschrei, die ersten Rentiere wurden gesichtet. Hammerfest wurde nach dem Abendessen unser Trip: Aussichtsturm, Meridiansäle und dann auf den wunderschönen, einsamen windstillen Aussichtsberg, um die Mitternachtssonne zu erleben. Wie immer werden viele Klicks gemacht, sollte doch alles für zu Hause festgehalten werden.

9.Tag (Mi), 25.07.2018Hammerfest - Porsanger - Nordkap

Das wird der „Nordkap“ Tag. Zuerst fahren wir unser Quartier in Russenes an. Dann geht es entlang der Fjorde, Sandwichfelsen, Buchten zum Plattensteine werfen. Nordkaptunnel, der 6.870 Meter lang und 212 Meter unter dem Wasser und 1999 eröffnet wurde. Halt haben wir bei einem sehr geschäftstüchtigen Stockfischexperten und Silberschmied mit österreichischen Wurzeln gemacht. Honningsvög, die nördlichste Stadt, die Kirke Pforte mit dem Nordkaphorn. Am Nordkap Einblicke/Ausblicke/Überblicke/Tiefenblicke/ Lichtblicke und die Diplomüberreichung wird mit Sekt gefeiert. Das Abendmahl nehmen wir heute in der Nordkap Halle ein. Unzähligen Ren-Geisen mit ihren Kitzen mussten wir ausweichen, bis wir nach zwei Stunden unser Hotel erreichen.

10.Tag (Do), 26.07.2018Porsanger - Saariselkä

Komisch, wieso heute fast alle schlafen. Wahrscheinlich denken sie über das Nordkap nach. Bei geschlossenen Augen kann man besser in sich kehren. Was haben sie auf der Fahrt versäumt: die nördlichsten Kiefernwälder im Nationalpark, den langen Porsangerfjord, die finnische Grenze wird überschritten, Mehrwertsteuer von den Einkäufen in Ivalo abholen. Am Kaunispää 438m hoch machten wir einen Rundblick in den Wintersportort Saariselka und soweit das Auge reicht Wälder und Seen. Nach dem Abendessen machte sich eine Wandergruppe nochmals auf den Berg Kaunispää um die Mitternachtssonne zu beobachten, wunderschön aber sehr kalt. Unser Hotel Holiday Club war vom feinsten und mit Wellnessbereich.

11.Tag (Fr), 27.07.2018Saariselkä - Oulu

Auf gegen Süden! Es wird wieder angenehm warm. Die älteste Holzkirche in Sodankylä wurde besichtigt, die Straße wurde auf einem Streckenabschnitt zu einer Rollbahn ausgebaut, komisch und kein Flughafen. Napapiri der Polarzirkel und die Heimat des Weihnachtsmanns. „Bin ich froh, dass wir unser Christkindl haben.“ !!!! Der deutsche Soldatenfriedhof am verträumten See gelegen, ließ jeden von uns nachdenken und zugleich dankbar sein, dass wir in unserem Österreich leben dürfen. In Oulo, einer sehr bekannten Studentenstadt, soll heute unser Nachtlager aufgeschlagen werden. Ein Musikfestival mit 70.000 Besuchern, direkt neben unserem Hotel, soll unseren Schlaf nicht stören. Und es wurde sogar fast dunkel, man glaubt es kaum.

12.Tag (Sa), 28.07.2018Oulu - Helsinki

Ca. 650 Kilometer liegen bis nach Helsinki vor uns. Einzig die Sprungschanze in Lahti soll nochmals ein ganz besonders Ereignis sein. In einem alten Handelshaus war unser Hotel Scandic Grand Marina. Sehr fein.

13.Tag (So), 29.07.2018Helsinki - Vorarlberg

Eine ganz tolle dreistündige Stadtrundfahrt mit all den schönsten Plätzen wurde uns fachkundig und nicht langweilig erklärt. Zum Abschluss durften wir am Hafen noch flanieren, bis es dann ab zum Flughafen ging. Alles lief perfekt.

Der Wettergott hat es all die Tage gut mit uns gemeint, nur das Nordkap versteckte
sich immer wieder in Nebelschwaden. Die Hotels waren ausgesprochen gut und überall wurden wir sehr gastfreundlich empfangen. Danke an Hannes, es hätte uns kein besserer Buschauffeur beschert werden können, ein sehr besonnener und alles wissender Fahrer.
Monika hat für Essen und Trinken gesorgt,und manchen Kilometer gemacht.
Ich versuchte viel Wissenswertes über Skandinavien zu erläutern.

Gerlinde